Im Rahmen des Projekts werden die Einrichtungen auch mit den zur Herstellung dieser Modelle notwendigen 3D-Druckern ausgestattet, die Lehrkräfte geschult und eine zweisprachige Online-Datenbank mit pädagogischen 3D-Modellen und Lehrkonzepten aufgebaut. Gemeinsame Workshops, Ausstellungen und Wettbewerbe sollen den Aufbau eines Netzwerks für den Erfahrungsaustausch und die Verbreitung inklusiver Methoden fördern. Langfristig soll der 3D-Druck die pädagogische Praxis bereichern und eine barrierefreie Bildung fördern.
Während sich die Pädagogische Hochschule Freiburg, die das Projekt leitet, im Wesentlichen um die Lehrkräfte und den pädagogischen Schwerpunkt kümmert, sind Professor Stefan Junk und sein Team an der Hochschule Offenburg für die technischen Schwerpunkte rund um den 3D-Druck zuständig. Dazu zählen insbesondere die Auswahl geeigneter 3D-Drucker und Materialien sowie die 3D-druckgerechte Gestaltung der Modelle. Die Hochschule bringt dabei ihre langjährige wissenschaftliche und praktische Erfahrung in der additiven Fertigung und der CAD-basierten Konstruktion ein. Ein gut ausgestattetes Rapid-Prototyping-Labor mit verschiedenen Drucktechnologien ermöglicht die Entwicklung maßgeschneiderter Modelle mit unterschiedlichen Materialeigenschaften.
Großer Erfahrungsschatz
Zudem verfügt die Hochschule über umfassende Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Schülerworkshops zum Thema 3D-Druck und trägt mit ihrer Fachkompetenz maßgeblich zur Qualität der technischen und didaktischen Projektinhalte bei.
Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund 2,5 Millionen Euro, von denen Interreg Oberrhein 1,5 Millionen fördert. Der Anteil der Hochschule Offenburg daran beträgt knapp 290.000 Euro, von denen rund 170.000 Euro aus den EFRE-Mitteln gefördert werden.

